Die bisher nach Zeichnung und Verbreitungsgebiet vorgenommene Zuordung in valide
Unterarten Heloderma suspectum suspectum und Heloderma suspectum cinctum ist nach neuesten
Erkenntnisssen nicht mehr aufrecht zu erhalten ( mitrochondrialer DNA-Expressionsunterschied < 0,5%) (Lit. 18).
Man kann lediglich feststellen, daß tendenziell Tiere aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet mehr gebändert oder großflächiger gelb oder orange gezeichnet sind. In ihrer Kopfzeichnung herrscht der gelb/orange Untergrund vor; die eingelagerte schwarze Zeichnung erscheint symmetrisch und reduziert (bisher als Heloderma suspectum cinctum benannt). Tiere aus dem südlichen Verbreitungsgebiet zeigen am Körper und auf dem Kopf eher ein unregelmäßigeres kleinflächiges von Punkten durchsetztes Muster (bisher als Heloderma suspectum suspectum bezeichnet) (Lit.2).
Unabhängig vom Verbreitungsgebiet weisen direkt nach dem Schlupf alle Jungtiere eine durchgehend gebänderte Zeichnung auf (Lit.2). Die stärkste Veränderung der Jugendzeichnung erfolgt im ersten halben Jahr nach dem Schlupf, die Kopfzeichnung bleibt weitgehends erhalten.
Beispiele für die Zeichnungsveränderung bei Heloderma suspectum aus dem südlichen Verbreitungsgebiet, aufgezeichnet
an 4 Tieren aus eigener Nachzucht bei Schlupf und nach jeweils 6,12 und 24 Monaten:
Beispiele für Zeichnungsveränderungen bei Heloderma suspectum aus nördlichem Verbreitungsgebiet, aufgezeigt an 3 aus den USA erworbenen Tieren bei Schlupf und nach jeweils 6, 12 und 24 Monaten:
Zusätzlich sind auf den Bildern die Gewichtszunahme, und das Längenwachstum
von Kopfspitze bis Kloake und die Gesamtlänge angegeben.
Beispiele unterschiedlicher Kopfzeichnung bei Heloderma suspectum.
Im Gegensatz zur Körperzeichnung verändert sich die Kopfzeichnung kaum. Daher kann der Halter seine Tiere anhand der Kopfzeichnung
unterscheiden und auch nach Jahren noch identifizieren (Lit. 34).